Zwischen allen Stühlen

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Nun ist die Tür ins Schloß gefallen.
Na klar, ich weiß, du mußt hier raus.
Und deine eiligen Schritte hallen
Schon durch das leere Treppenhaus.
Es muß so sein, so ist das Leben,
So sind die Karten halt gemischt.
Na klar, nur hat mich das Leben eben
Grad auf dem falschen Fuß erwischt:

Zwischen Traum und Erwachen,
Zwischen Weinen und Lachen,
Zwischen allen Gefühlen,
Und
Zwischen allen Stühlen.
Ich habe dich nur ein Stück begleitet,
Jetzt wird der Ernst des Lebens ernst.
Und doch, du bist nie ganz vorbereitet
Auf die Lektion, die du grad lernst!
Da gelten andere Gesetze
Und ein eis‘ger Nordwind fegt,
Da draußen sind so viel Haken und Netze
Für kleine Fische ausgelegt.

Nun, deine eigenen Wege gehen
Mich gar nichts an, mir bleibt allein,
Dir dabei nicht im Wege zu stehen,
Nur wenn du mich brauchst, dazusein.
Da ist die Welt, und du kannst wählen!
Vergiß den Rest und merk dir bloß:
Du kannst allezeit auf mich zählen
Und das gilt ganz bedingungslos!