Ab heut' und ab hier

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Ab heut‘ und ab hier
Geh‘n wir auf verschied‘nen Wegen.
Es taugt nicht, daß wir
Noch erklär‘n und überlegen.
Es ist nichts mehr zu bereden,
Das ist alles längst gescheh‘n.
Es bleibt jetzt allein für jeden,
Seinen ersten Schritt zu geh‘n.

Das heißt nicht „Bis bald!“
Das heißt nicht „Bis später“,
Das heißt nicht „Auf Wiederseh‘n!“,
Das heißt „Lebewohl!“

Wozu noch versteh‘n,
Und wozu ein Urteil sprechen,
Wozu auch zuseh‘n,
Wie wir die Brücken zerbrechen?
Wozu unser Buch aufschlagen,
Das den Grund doch nicht verrät
Und auf all unsere Fragen,
Käm‘ die Antwort doch zu spät.

Tja, was sagt man dann,
Nach all der Zeit „Alles Gute“?
Hört sich komisch an,
Und so ist mir auch zumute.
Laß‘ uns aufhör‘n, uns zu kennen,
Ohne Spruch und Redensart,
Uns ohne viel Worte trennen,
Eh‘ das Lächeln noch erstarrt!