FAQ

Akkorde und Liedtexte: Reinhard Mey reagiert auf den Wunsch vieler Chansonfreunde, die seine Lieder selbst spielen möchten und auf der Suche nach den Akkorden sind: „Wenn sich jemand die Mühe machen will, die Akkorde zu meinen Liedern aus den Notenheften herauszuschreiben und sie Gleichgesinnten im Internet ohne kommerzielle Absichten zur Verfügung stellen will, darf er das von mir aus gerne tun.“

Allan a' Dale, der Hahn als Barde in Walt Disneys Robin Hood klingt nicht nur wie, sondern ist auch Reinhard Mey.

Alfons Yondraschek: Das einzige Psyeudonym unter dem Reinhard Mey als einziges Lied 1972 „Gute Nacht, Freunde“ geschrieben hat, um (mit Erfolg) dem Vorurteil einer Jury zu entgehen.

Coverversionen: Entstehen - natürlich mit Ausnahme der CD „Hommage“ und der Aufnahme von Texas Lightning - ohne das Einverständnis des Künstlers und sind auch wenn sie seiner Werkauffassung noch so sehr widersprechen, nach geltendem Urheberrecht nicht zu verhindern, solange Originaltext und –melodie beibehalten werden. Sämtliche leider immer wieder vorkommende Umdichtungen sind ungenehmigt und rechtswidrig.

"Douce France" ist nicht langenscheidtmäßig mit "süßes" sondern mit "liebes" Frankreich zu übersetzen. Es ist ein Auspruch aus einer Zeit, in der man es als "Holdes Frankreich" verstanden hätte. Als bitter ironischen Kontrast dazu hatte Lion Feuchtwanger, der 1940 im Lager Les Milles interniert war, seiner Schilderung des demütigenden Lagerlebens den Titel "Unholdes Frankreich" gegeben.

Fanseiten: "Ich wollte nie und könnte, selbst wenn ich es wollte, gar keine Fanseiten verbieten. Ich habe nur, wie es jeder von uns tun würde, eine Seite schließen lassen, die unter meinem Namen lief, unerlaubt meine Fotos verbreitete, sich an meine Freunde wandte, in meine Intimsphäre einzudringen versuchte, und deren Betreiber sich offensichtlich für mich hielt."

Fotomaterial: Alle Fotos auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und zur Information der Besucher gedacht. Jede Veröffentlichung in kommerziellen Medien bedarf der ausdrücklichen Genehmigung.

Gitarren: Auf der Bühne Armin Hanika 1A oder Takamine H 15, jeweils mit Fishman Pick-up. Davon drei identische Modelle, auf Tournee jeden Abend wegen des brillanteren Tons mit neuen Saiten. Nach jedem Konzert wird die Gitarre des verklungenen Abends neu besaitet, damit sie dann bis zum nächsten Einsatz drei Tage Zeit hat „abzuhängen“ und die Stimmung zu halten. Im Studio und zu Haus eine Carulli, eine Sebastian Stenzel und eine Karl-Heinz Römmich.

Gute Nacht Freunde - Urheber siehe Alfons Yondraschek.

Kopierschutz: „Meine HörerInnen klauen einfach keine Musik, nicht mal meine!“ davon war Reinhard Mey immer felsenfest überzeugt und stellt nun hocherfreut fest, daß die EMI es auch ist. So wird „Bunter Hund“ auch wieder ohne Kopierschutz veröffentlicht werden.

"Lucky Luke - sein größter Trick"- siehe Allan a' Dale;-)

Meistverkauftes Album: "Mein Apfelbäumchen", Benefizalbum für die Deutsche Krebshilfe.

Mikrofon: Auf der Bühne Neumann KMS 105, ein Geschenk seines Freundes Dieter Cramer, der ihn auf den Tourneen von 1986 bis 1992 als Tontechniker begleitet hat.Im Studio: Telefunken (Neumann) U47

Myspace, Facebook etc.: Es gibt definitiv keine Seite von Reinhard Mey.

Musikalische Prägung: Eher vom französischen Chanson (Georges Brassens, Les Frères Jacques, Jean Ferrat, Guy Béart, Jacques Brel) als durch anglo-amerikanische Einflüsse.

Reinhard Mey: Heißt wirklich Reinhard Mey. In Frankreich hat er aus rein phonetischen Gründen Frédérik (zweiter Vorname Friedrich) angenommen. Der entsprechende Name zu Reinhard wäre Renaud. Reinhard Mey wollte sich und seiner Umwelt den Kalauer aus Renommee ersparen und auch die Nähe zu einem gleichklingenden Automobil vermeiden.

Reinheitsgebot: Wo Reinhard Mey drauf steht ist auch nur Reinhard Mey drin, Text und Musik. Es gibt (wenn nicht wie auf ein paar frühen Veröffentlichungen ausdrücklich vermerkt) keine Co-Autoren und keine Geisterschreiber.

Saiten: Hannabach, Nylon/Bronze, grünes Etikett (leichter Zug) mit umsponnenem G.

Sponsoren: Keine Brauerei, kein Autokonzern, keine Fluglinie: Reinhard Mey akzeptiert keine Sponsoren - siehe Werbung.

Texte auf fremden Internetseiten: Liedtexte sind geschützte Werke im Sinne des Urheberrechts. Danach steht nur dem Textdichter das Recht zu, seine Werke zu verwerten, das heißt zu vervielfältigen, zu verbreiten, abzudrucken, auf Internetseiten wiederzugeben usw. Die Wiedergabe von Liedtexten ohne Genehmigung des Rechteinhabers ist also grundsätzlich unzulässig. Reinhard Mey geht allerdings davon aus, daß seine Texte ihrem Inhalt und ihrer Intention entsprechend und nicht mißbräuchlich auf privaten, fremden Internetseiten wiedergegeben werden und möchte darum kein generelles Verbot der Wiedergabe aussprechen, um privaten und fairen Nutzern die Publikation im Internet zu ermöglichen. Das sind die Spielregeln: Die Wiedergabe von Liedtexten von Reinhard Mey auf rein privaten, nicht kommerziellen Internetseiten bedarf keiner ausdrücklichen Genehmigung. Keinesfalls jedoch gibt es diese Genehmigung für Internetseiten mit sexistischen, rassistischen, pornographischen und menschenverachtenden Inhalten. Reinhard Mey behält sich in jedem Einzelfall vor, die Genehmigung zu versagen, unabhängig davon, wer die Internetseiten zu welchem Zweck betreibt.

Urheberrecht: Reinhard Mey schreibt seine Lieder aus seinem Erleben, seinen Gefühlen und aus seinem Blick auf die Welt und ist glücklich, Menschen zu finden, die seine Empfindungen und Gedanken teilen oder nachvollziehen und seine Lieder in ihrem eigenen Alltag weiterleben lassen, indem sie sie hören, singen oder zitieren. Viele seiner Lieder sind so zu Volksliedern geworden, das schönste Geschenk für einen Liedermacher. Es ist selbstverständlich und im Sinne des Autors von „Welch ein Geschenk ist ein Lied!“, daß alles Singen, Hören und Zitieren zum persönlichen Vergnügen seiner Lieder geschenkt ist. Erst wenn mit seinen Liedern kommerzielle Interessen verfolgt werden oder Veränderungen an Text oder Musik oder Übersetzungen vorgenommen werden, gelten Einschränkungen: Bei der Aufführung von Liedern im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen tritt die GEMA auf den Plan. Sie wahrt und verwaltet in Deutschland treuhänderisch das Urheberrecht und die Vervielfältigungs- und Aufführungsrechte der Komponisten, Textdichter und Verleger. Jede nicht private Verwertung der Lieder von Reinhard Mey und Veränderungen an Text oder Melodie seiner Werke bedürfen in jedem Fall der vorherigen Genehmigung. Da die Urheberrechte bei Reinhard Mey liegen, werden derartige Anfragen nicht von der GEMA oder von der Universal beantwortet, sondern ausschließlich von Reinhard Meys Urheberrechtsvertreter, Herrn Rechtsanwalt Alexander Pillokat in Berlin (www.whpra.de, pillokat@whpra.de, Fax: 030/27 58 19 39).

Vaters Mantel - den gibt es wirklich, neu wie am ersten Tag. Reinhard Meys Schwiegervater hat ihn genäht und ihn ihm später geschenkt.

Werbung: Dazu gibt es ein eindeutiges, kompromißloses Nein! Originalton: „Bekannte Gesichter, die den Hals nicht vollkriegen können und ihre Bekanntheit in der Werbung verschachern, um noch ein bißchen mehr Kohle abzugreifen, finde ich unappetitlich und unredlich!“ Das vom Publikum geschenkte Vertrauen und die in den Medien erworbene Popularität für ein beliebiges Produkt zu vermarkten, gehe seiner Ansicht nach mit dem gleichzeitigen Totalverlust der Glaubwürdigkeit einher. Nur ein einziges Mal vor 35 Jahren gab es eine Ausnahme von der eisernen Regel, Reinhard Mey ließ sich in seiner Lieblingsjeans fotografieren. Das Honorar ging in voller Höhe an den Deutschen Kinderschutzbund.

Youtube und ähnliche Plattformen: Einstellungen oder Cover-Versionen der Lieder Reinhard Meys entziehen sich der Einflussnahme des Künstlers.

Zizi: Siehe www.leo.org